Kathlow
Kathlow hat die kleinste Einwohnerzahl, verfügt aber mit über 20 Quadratkilometer über die größte Grundfläche unter den Ortsteilen der Gemeinde. Seltene Tierarten wie Fischadler, Kranich und Eisvogel sind in der weiten Natur und im Naturschutzgebiet „Kathlow-Sergener Teich- und Wiesenlandschaft“ heimisch.
In der Dorfmitte findet man die Kathlower Kapelle. Sie ist im 19. Jahrhundert errichtet worden, befindet sich im Besitz der Gemeinde und wurde seit 2005 nach und nach restauriert. Im Inneren befindet sich die Ruhestätte der Helena Katharina, geb. v. Pannwitz, ihrem Ehemann Christoph, Gutsherr von Kathlow, Schlichow und Haasow und dessen zweiter Gemahlin Eva Lucretia. 1997 wurde bei Erdarbeiten durch einen Bagger die verschollene Gruft angeschnitten und deren Gebeine freigelegt. Darauf erfolgte im Beisein des Familienverbandes von Pannwitz die feierliche Umbettung in die Kathlower Kapelle.
Heute wird regelmäßig zu kulturellen Höhepunkten in die Kirche eingeladen. Die neu gegründete SingSang-Gruppe gestaltet die Programme mit viel Hingabe.
Hinter der Kapelle befindet sich der Gemeindebackofen, aus dem zu besonderen Anlässen Kulinarisches gereicht wird. Der Ofen wurde im Jahr 2006 nach historischen Vorgaben errichtet. Beheizt wird er traditionell mit Holz.
Durch die Siedlung Kathlow-Mühle mit der ehemaligen wasserbetriebenen Mühle, aus dem 17. Jahrhundert und dem Sägewerk, welche 1945 im 2. Weltkrieg zerstört wurden, führt der Fernradwanderweg Cottbus-Forst.