Header Neuhausen/Spree         Button SpreeCamp NEUButton Flugplatz NEUButton WFS neuButton Formularservice NEUAmtsblattSitzungskalender Gemeindevertretung

 
Verwaltung 2019 | zur Startseiteüber Golnik2 | zur StartseiteStausee5 | zur StartseiteSpree_Film | zur Startseiteüber Golnik1 | zur StartseiteStausee4 | zur StartseiteStausee_Film | zur StartseiteStausee | zur StartseiteGolf_Film | zur StartseiteStausee6 | zur StartseiteStausee_Film2 | zur StartseiteKühe_Film | zur Startseite
  • Link zur Seite versenden
 

Information zur Bewirtschaftung der Talsperre Spremberg im Sommer 2026

das Landesamt für Umwelt, Abteilung Wasserwirtschaft 2 wird in diesem Sommer den Bewuchs auf der wasserseitigen Steinpackung des Staudamms der Talsperre Spremberg entfernen, um den Staudamm vor Schäden zu schützen. Hierfür ist eine Absenkung des Beckenwasserstandes der Talsperre Spremberg in den nächsten Wochen notwendig. 


Bezüglich des Bewuchses gibt es begründete Bedenken, dass dieser die Standsicherheit des Staudammes gefährden kann und Wurzeln in die Lehminnendichtung einwachsen. Durch den Bewuchs ist das normative Sicherheitsniveau, zumindest bei Hochwasserständen, nicht mehr gegeben. Der Bewuchs an der wasserseitigen Steinpackung hat einen nicht mehr zu tolerierenden Umfang angenommen und erfordert sofortige Gegenmaßnahmen. In den zurückliegenden Jahren wurden verschiedene mechanische und thermische Verfahren zur Beseitigung der aufkommenden Vegetation angewandt, die aber keinen nachhaltigen Erfolg gezeigt haben. Nach Prüfung aller Alternativen wurde durch das LfU beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) ein Antrag für die Nutzung eines systemisch wirkenden Pflanzenschutzmittels zur Beseitigung des Bewuchses gestellt. Mit der zielgerichteten Anwendung eines Pflanzenschutzmittels kann die weitere Entwicklung des Bewuchses auf der wasserseitigen Böschung des Staudammes effektiv gestoppt werden. Um die bestmögliche Wirksamkeit zu erzielen, muss die Behandlung innerhalb der Vegetationsperiode vorgenommen werden. Aufgrund weiterer wasserwirtschaftlicher Vorhaben im oberen Einzugsgebiet der Spree ist die Umsetzung der Maßnahme für August vorgesehen.  

 

Gemäß Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung muss bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ein Mindestabstand von Gewässern eingehalten werden. Um die Abstandsregeln einhalten zu können, ist die Absenkung des Beckenwasserstandes der Talsperre Spremberg auf ≤ 90,00 m ü. NN bis Anfang August 2026 erforderlich. Die aktive Absenkung wurde Anfang Juni bei einem Wasserstand von 92,08 m ü. NN begonnen und geht mit der Niedrigwasserstützung des Spreegebietes einher. Die Absenkung erfolgt mit einer mittleren Absenkgeschwindigkeit von ca. 3,5 cm/Tag. Ab dem 03.08. soll dann für die Behandlung ein Wasserstand ≤ 90,00 m ü. NN gewährleistet werden. Zur Sicherstellung des Wasserstandes ≤ 90,00 m ü. NN ist auch eine zwischenzeitliche Absenkung auf ca. 89,7 m ü. NN möglich. Wie lange der Wasserstand gehalten werden muss, hängt von verschiedenen Rahmenbedingungen (z. B. der Witterung) ab und muss operativ entschieden werden. Ziel ist es jedoch, die Behandlung möglichst im August abzuschließen, sodass  voraussichtlich Ende August mit der Wiederauffüllung der Talsperre Spremberg begonnen werden kann. Der Wiederauffüllung kann dann durch ohnehin erforderliche Abgaben aus dem Wasserspeichersystem Lohsa II unterstützt werden.

 

Die vorgesehene Bewirtschaftung findet innerhalb des genehmigten Betriebsraumes der Talsperre Spremberg (+88,00 bis +92,00 m ü. NN) statt. Der Betriebsraum < 90,0 m ü. NN wird jedoch nur nachrangig genutzt, sodass der Wasserstand von 90,0 m ü. NN nur selten unterschritten wird. Letztmalig war dies im Jahr 2014 der Fall. 
 

Die Untere Wasserbehörde und die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Spree-Neiße waren in den Antragsprozess involviert und haben positive Stellungnahmen zum Vorhaben abgegeben. 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Neuhausen/Spree

Bild zur Meldung

Weitere Meldungen