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Bayanga

ZARZentrafrik. Globus

 

Partnergemeinde seit 2017

 

Staat: Zentralafrikanische Republik

Präfektur: Sangha-Mbaéré

Unterpräfektur: Bayanga

Bürgermeister: Justin Dieudonné Mobanza

Einwohner: Ca. 4000

 

Bayanga ist ein Dorf, das sich seit den 70er Jahren um ein Sägewerk herum entwickelt hat. Ursprünglich war es ein Fischerdorf, das schon auf deutschen Kolonialkarten von 1901 als Fischerdorf eingezeichnet ist. Hier wohnen heute etwa 4.000 Einwohner meist in Holzhäusern, gedeckt mit Palmblättern. Neben alteingesessenen Fischern und Pygmäen dominieren heute Arbeitsmigranten aus anderen Landesteilen das Dorfleben. Das Sägewerk beschäftigte bis zu seiner vorläufigen Schließung im Jahr 2004 etwa 350 Arbeiter. Die Schutzgebietsverwaltung beschäftigt derzeit fast 200 Angestellte. Aufgrund des Eindringens der modernen Arbeitswelt mit ihrer Kaufkraft und ihren Arbeitsmitteln (Strom, Computer, Autos und Motorräder) hat Bayanga nur noch z.T. ein traditionelles Aussehen.

 

Die langansässige autochthone Bevölkerung besteht vor allem aus den BaAka Pygmäen und den Sangha-Sangha Fischern. Ihre ursprüngliche Lebensweise ist teilweise bis heute erhalten geblieben, und dies macht einen großen Teil des Charmes der Region aus.

 

Unweit von Bayanga befindet sich der Dzanga-Ndoki-Nationalpark. Seit 1990 ist die Naturschutzorganisation WWF dort ansässig. In diesem Regenwald ganz im Südzipfel des Landes leben zahlreiche Waldelefanten und Flachlandgorillas. Der Park ist Teil des länderübergreifenden Schutzgebietes „Trinationale de la Sangha“, seit 2012 UNESCO-Weltnaturerbe und bekannt als Dzanga-Sangha. Nirgendwo sonst können noch über 150 Waldelefanten auf einer einzigen Urwaldlichtung beobachtet werden. Der WWF engagiert sich gegen Wilderei, indem sie die lokale Bevölkerung in den Naturschutz einbeziehen, zum Beispiel als EcoGuards oder im Ökotourismus. Der Park ist damit eine wichtige Einkommensquelle für die Leute – die deshalb beim Schutz mithelfen.

 

Quellen: http://www.dzanga-sangha.org/   http://www.wwf.de/